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Thesenpapier:
E-Procurement ist im Idealfall die Mischung aus strategischem und operativem Einkauf.
Während die Entscheidung, wo etwas beschafft wird, in den Bereich der e-Vergabe fällt, ist die elektronische Abbildung der Beschaffungsprozesse im Tagesgeschäft dem e-Ordering zuzuordnen.
Primär befasst sich TEK-Service AG als Dienstleister für E-Procurement mit verwaltungsspezifischen Sekundärgütern wie Bürobedarf, Lehr-, Lern- und Unterrichtsmittel, Bäderbedarf usw.
Bislang wurden diese Produkte von Behörden zentral oder dezentral im Rahmen von selbständig budgetierten Einheiten beschafft. Vielfältige Kunden-Lieferanten Beziehungen gestalteten die einzelnen Prozessschritte kompliziert, wenig transparent und kostenaufwendig.
Um eine Verbesserung der gesamten Beschaffung herbeizuführen, ist die Katalogisierung der Produkte ein erster Schritt.
Im zweiten Schritt erfolgt die Personalisierung, d. h. die individuelle Zuordnung und Zugriffsberechtigung der entsprechenden Bedarfsträger. TEK bildet hierbei als zentrale Schnittstelle zwischen Bedarfsträgern und Lieferanten die definierten Artikel mit allen zugehörigen Attributen in elektronischen Produktkatalogen ab.
Grundsätzlich bietet diese strategisch neue Ausrichtung für Verwaltungen Vorteile im Bereich Technologie, Service und Wirtschaftlichkeit Technologisch basiert das Gesamtkonzept auf einer ASP – Lösung, auf die der Kunde bei Bedarf zugreift. Kein Kauf von Technologie, Wartung oder Pflege sondern Nutzung aller Vorteile eines ERP Systems "Just in Time". Die Bedarfsmeldung erfolgt schnell, einfach und transparent.
Darüber hinaus verfügt der Kunde über einen umfassenden Service durch TEK. Ein Ansprechpartner für viele Produkte, viele Lieferanten und viele Anfragen. Die Optimierung von Technik und Service führt im Ergebnis zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit. Hierbei stehen Zeitgewinn, ergebniswirksame Prozesskostensenkung und Preisvorteile aus interner und externer Mengenbündelung im Vordergrund. Seit zwei Jahren koordiniert TEK im Rahmen des Projektes "City goes B 2 B" die erste netzbasierte kommunale Einkaufsgemeinschaft zwischen Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverband und Städten.
Mitarbeiter bestellen dezentral, direkt vom Arbeitsplatz, mittels Passwort in verwaltungseigenen internetbasierten Artikelkatalogen, zu Preisen aus vorangegangenen Ausschreibungen. Ausschreibungen finden alleine, oder im Verbund mit anderen Verwaltungen durch die Behörden selbst statt. TEK ist Lieferanten- neutral und tritt während des gesamten Submissionsprozesses nicht in Erscheinung. TEK wird ausschließlich durch den Kunden "Verwaltung" bezahlt.
Das Projekt hat mittlerweile über Baden-Württemberg hinaus Schule gemacht. Referenzkunden aus Bayern und Saarland haben sich ebenfalls für dieses Geschäftsmodell entschieden.
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